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Atelierbesuch 2014 bei Brigitta Glatt, Künstlerin

Am 29. September hat die Kunstkommission die Liestaler Künstlerin Brigitta Glatt besucht. Zwei Kunstwerke - die 3-er Serie "Wortwurzeln" und eine 4-er Serie ohne Titel - besitzt die Gemeinde Sissach von Brigitta Glatt.

Brigitta Glatt empfängt uns in ihrem Atelier an der Fraumattstrasse 24 in Liestal. Anders als bei vielen Kunstschaffenden befindet sich ihr Atelier im Untergeschoss und hat wenig Tageslicht. Das macht der Künstlerin nichts aus. Wenn sie arbeitet, ist sie so fokussiert und konzentriert, dass sie sich innerlich von der Aussenwelt löst. Damit sie "in den Fluss" kommen kann, wie sie sagt, ist ihr wichtig, dass kein Termin ihr Arbeiten unterbricht. Oft arbeitet sie in Serien, die im Atelier ausgebreitet sind oder nebeneinander an der Wand hängen. Dann schafft sie an mehreren Bildern gleichzeitig. Wie gerade an der Serie "la dolce vita, die an der einen Wand hängt. Ausgangspunkt für diese Serie ist Tortenpapier.

Brigitta Glatt schränkt sich in ihren Werken farblich ein. Das kräftige Rot, dass sie immer wieder verwendet, sticht so heraus. Für ihre Arbeiten sind ihr die Erinnerungen ein wichtiger Fundus. Dies zeigt sich exemplarsich in der Arbeit, die sie für die Ausstellung TonArt - TonWerk im Tonwerk Lausen 2012 geschaffen hat. Sie ist eine Hommage an ihren Grossvater, der im Tonwerk gearbeitet hat. Über 10 Jahre hat sie poetische Werkstätten bei Birgit Kempker in Basel besucht. Worte und Wortassoziationen erscheinen in vielen ihrer Arbeiten. Darauf deuten auch Titel von mehreren grösseren Werken wie die Serie "verDichtung", die Buchobjekte "FundWorte" oder auch die Plastiktaschen mit dem Titel "kein Freitag", Wandtaschen, die eben keine Freitag-Taschen waren. Diese Arbeit war 2013 im Raum22 in Kilchberg zu bestaunen. Aus dem einfachen Grundmaterial von Plastiktaschen und Zeitungen gestaltete sie kleine Kunstwerke, auf denen Worte und Bilder so zusammengesetzt sind, dass die Betrachtenden sich von den bekannten Anfangsbedeutungen lösen und eine neue Wahrnehmung möglich wird.

Wir durften auf unserem Besuch ein sehr vielfältiges Schaffen kennen lernen und eine Künstlerin, welche ihre Werke aus Intuition und Experimentieren entwickelt. Dabei ist sie überaus kreativ und auch kompromisslos. Sie sagt: "Meine Kunst ist meine absolute Freiheit. Ich mache das, was ich will."


 

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