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Maiswurzelbohrer als Quarantäneschädling

Im Kanton Basel-Landschaft und in den Nachbarkantonen Basel-Stadt, Aargau und Solothurn wurde diesen Sommer der Maiswurzelbohrer (Diabrotica virgifera virgifera) gefunden.

Dieser wirtschaftlich gefährlichste Maisschädling kann Ertragsausfälle von bis zu 30 %, im Extremfall bis zu 80 % verursachen. Die frühzeitige Erkennung eines Befalls ermöglicht das rechtzeitige Ergreifen von Gegenmassnahmen. 

Gemäss der eidgenössischen Pflanzenschutzverordnung gilt der westliche Maiswurzelbohrer als Quarantäneschädling, dessen Bekämpfung in der Schweiz obligatorisch ist. Werden Käfer in Fallen gefunden, müssen Massnahmen in der Kernzone (5 km Radius um den Fundort) und Sicherheitszone (10 km Radius um den Fundort) ergriffen werden. 
Die Kantone BL, BS, AG und SO haben nach Bundesvorgaben das Vorgehen koordiniert und abgesprochen.

Der Ebenrain verfügt per sofort den ganzen Kanton Basel-Landschaft als Kernzone.

Massnahmen in der Kernzone (5 km Radius um Fundort):

  1. Maistransporte jeglicher Art aus der Kernzone hinaus sind ab sofort bis zum 30. September 2018 verboten. Erlaubt sind folgende Ausnahmen:
  1. Siloballen und Trockenprodukte (Ganzpflanzenwürfel oder CCM-Würfel). Die Trockenprodukte müssen in einer Grastrocknungsanlage innerhalb der Kernzone hergestellt werden.
  1. Vor dem Verlassen der Kernzone sind Land- und Erntemaschinen zu reinigen (mit Hochdruckreiniger; trockene Erntemaschinen können mit Druckluft gereinigt werden), bevor sie die Kernzone verlassen.
  2. Der Maisanbau im Jahre 2019 ist auf Parzellen, auf welchen im Jahre 2018 Mais angebaut wurde, verboten.

Den Landwirten wurde die Verfügung bereits verschickt.

Diese Information wurde der Gemeinde vom Pflanzenschutzdienst des Kantons Basel-Landschaft zugestellt und dient für die Bevölkerung zur Kenntnisnahme.

Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion
Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung

Weitergehende Informationen vom Bundesamt Agroscope



Datum der Neuigkeit 15. Aug. 2018
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